Damit die lebenden Tiere am Wochenende nicht durch möglicherweise schädliche Standzeiten in Versanddepots beeinträchtigt werden, erfolgt der Versand innerhalb Italiens AUSSCHLIESSLICH montags und mittwochs, sofern diese Tage keine Feiertage sind. Wir versenden am ersten möglichen Versandtag nach Eingang von Bestellung und Zahlung.
Beispiel 1: Bestellung und Zahlung bis Montag um 11:00 Uhr → Versand am Montag, sofern alle Artikel verfügbar sind.
Beispiel 2: Bestellung und Zahlung am Montag nach 11:00 Uhr → Versand am Mittwoch, sofern alle Artikel verfügbar sind.
Beispiel 3: Bestellung und Zahlung am Mittwoch nach 11:00 Uhr → Versand am folgenden Montag, fünf Tage später, sofern alle Artikel verfügbar sind.
Sendungen ins Ausland werden am ersten möglichen Dienstag nach Eingang von Bestellung und Zahlung versandt, sofern dieser kein Feiertag ist.
Sendungen innerhalb Italiens gehen montags und mittwochs auf die Reise. Der Expresskurier transportiert die Pakete abends weiter, sodass die Zustellung am nächsten Tag erfolgt, in abgelegenen Gebieten spätestens innerhalb von 48–72 Stunden.
Sendungen ins Ausland in die belieferten Länder werden dienstags versandt. Die voraussichtliche Lieferzeit beträgt 48–72 Stunden.
Bitte beachte: Der Kurier ist nicht verpflichtet, den Empfänger vor der Zustellung telefonisch zu benachrichtigen.
Italien:
Wenn du einen geplanten Versand mit einem gewünschten Versanddatum am Montag oder Mittwoch wählst, fallen zusätzlich 0,99 € an.
Ausland:
Euro 1 – Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Spanien:
Euro 2 – Kroatien, Dänemark, Polen, Portugal, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn:
In andere Länder versenden wir nicht.
Wir akzeptieren Kreditkarten über Stripe, PayPal, Online-Banküberweisung, SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay.
Für ButterflyKit und MacaKit ist März bis September die beste Zeit. Dann sind die Temperaturen milder, und die freigelassenen Schmetterlinge können ihren Lebenszyklus unter günstigen Bedingungen vollenden.
Mit Bombyx und Gryllo ist das Erlebnis das ganze Jahr über möglich.
Das Kit zu „aktivieren“ bedeutet, einen geeigneten Platz für die Petrischale mit den Raupen beziehungsweise das Grillenterrarium auszuwählen. Achte auf eine möglichst gleichmäßige Temperatur und natürliches, indirektes Licht ohne Zugluft.
Aktiviere das Kit innerhalb von 2–3 Tagen nach Erhalt. Eine Ausnahme ist Gryllo: Aktiviere es möglichst sofort, spätestens am Tag nach der Lieferung.
Sobald dein Paket versandt wird, erhältst du per E-Mail oder SMS die Versandinformationen und Angaben zur Sendungsverfolgung.
In den ersten Tagen benötigen die Raupen keine Pflege.
Lies die Anleitung aufmerksam durch und stelle die Petrischale mit den Raupen an einen geeigneten Ort: möglichst gleichmäßige 18–27 °C, natürliches, indirektes Licht und keine Zugluft.
Setze sie drei Tage nach ihrer Ankunft in die Aufzuchtkuppel um und gib ihnen frisches Futter.

Es ist normal, dass Raupen zeitweise stillhalten. Während der Häutung können sie bis zu zwölf Stunden unbeweglich an derselben Stelle bleiben, ohne zu fressen.
Woran erkenne ich eine Häutung? Neben der Bewegungslosigkeit ist ein heller Streifen zwischen Kopf und Brustabschnitt ein weiteres Merkmal.
Das ist Seide, die die Raupen selbst erzeugen. Sie verbessert den Halt an den Wänden und erleichtert ihnen die Fortbewegung.

Die Raupen müssen immer feuchtes Futter zur Verfügung haben. Ersetze es ungefähr alle zwei Tage.
Die Reinigung der Raupenbehälter von Kot ist besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit wichtig. Zu häufiges Reinigen kann die Raupen jedoch unnötig stören.
Wir empfehlen, den Raupenkot beim Futterwechsel zu entfernen. Bei übermäßiger Feuchtigkeit oder Schimmelbildung solltest du früher reinigen.
Sind die Raupen drei Tage nach ihrer Ankunft noch nicht so lang, setze sie trotzdem in die Aufzuchtkuppel um und gib ihnen frisches Futter.
Ist eine Raupe vollständig schwarz, lebt sie nicht mehr. Mache trotzdem ein Foto, falls du unsere Hilfe benötigst. Entferne sie vorsichtig aus dem Behälter.


Nach ungefähr zehn Tagen, je nach Temperatur, befestigt sich die Raupe am Deckel der Kuppel, stellt das Fressen ein und beginnt ihre letzte Häutung, bei der sie zur Puppe wird.
Das Foto zeigt die Raupen kurz vor dieser Verwandlung.
Berühre frisch gebildete Puppen frühestens 3–4 Tage nach der Verpuppung.

Der Kopf muss nach oben zeigen.
Warte nach der Verpuppung vier Tage, bevor du die Puppen ablöst, damit sie nicht beschädigt werden. Die befestigenden Seidenfäden kannst du mit einer kleinen Nagelschere durchtrennen. Setze dann jede Puppe mit dem schmaleren Ende, dem „Schwanz“, nach unten in eine Tasche des Stoffhalters. Die obere Hälfte muss herausragen, damit sich der schlüpfende Schmetterling festhalten und seine Flügel richtig entfalten kann. Das zugehörige Foto zeigt ein Beispiel.
Haben sich die Puppen vor einem Monat gebildet und sind noch keine Schmetterlinge geschlüpft, befinden sie sich möglicherweise in einer Überwinterungsruhe. Veränderungen der Temperatur und der Tageslänge können die Entwicklung der Raupen beeinflussen.
Wie halte ich die Puppen am Leben?
Stelle möglichst die Bedingungen wieder her, unter denen sich die Raupen vor der Verpuppung entwickelt haben. Du kannst die Puppen draußen an einem natürlich beleuchteten, vor direkter Sonne, Wasser und Wind geschützten Ort aufstellen. Alternativ kannst du sie in den Kühlschrank legen, um geeignete Außentemperaturen nachzubilden.
Nach vier Monaten Kälte kommen die Puppen bei Zimmertemperatur in die Schlupfbox. Setze sie in den Stoffhalter (den grünen Stoff), damit sich die schlüpfenden Schmetterlinge festhalten und ihre Flügel richtig entfalten können.
Ja, das ist völlig normal! Es zeigt, dass die Puppen leben. Die Bewegung ist eine natürliche Abwehrreaktion.

Es handelt sich um Hämolymphe, die Körperflüssigkeit im Kreislaufsystem der Insekten. Raupen können sich bei der Verpuppung verletzen.
Ein Schlupf des Schmetterlings ist trotzdem noch möglich. Beobachte die Puppe einige Tage und setze sie, wenn sich ihre Farbe nicht verändert, in die Schlupfbox. Achte darauf, sie nicht weiter zu verletzen.
Sind sie schon seit einiger Zeit dunkel gefärbt, leben sie nicht mehr. Manchmal kann eine Raupe ihre Entwicklung zum Schmetterling nicht abschließen. Das kommt sehr häufig vor.
In der Natur überlebt schätzungsweise eine von 50 Raupen bis zum erwachsenen Schmetterling.
Meist liegt das an einer falschen Positionierung im Stoffhalter.
Greife in diesem Fall sofort ein und befreie den Schmetterling, indem du die Puppenhülle vorsichtig von Körper oder Flügeln löst, ohne ihn zu verletzen.
Schmetterlinge haben nur ein kurzes Zeitfenster von etwa zehn Minuten, in dem die Flügel noch elastisch sind und entfaltet werden können. Anschließend wird Hämolymphe in die Flügel gepumpt, und sie trocknen in ihrer eingenommenen Position.
Bleiben die Flügel verformt, empfehlen wir trotzdem, den Schmetterling auf einen blühenden Strauch zu setzen, wo er Nahrung und Schutz finden kann.
Bei schlechtem Wetter kannst du das Freilassen verschieben und die Schmetterlinge noch 1–2 Tage in der kleinen Box lassen. Halte sie dabei kühl (unter 18 °C) und dunkel.
Die beste Zeit für die Aufzucht des Großen Kohlweißlings ist je nach Temperatur ungefähr von März bis Oktober. Das Erlebnis ist aber auch im Winter möglich. Dann bilden die Raupen überwinternde Puppen, aus denen bei der ersten Frühlingswärme die Schmetterlinge schlüpfen.
Jeder Kontakt mit Insektiziden, auch kurz oder versehentlich, kann für die Raupen tödlich sein. Wir raten deshalb davon ab, während der Aufzucht Insektizide zu verwenden.
Wenn deine Haustiere mit Mitteln gegen Parasiten behandelt wurden, beachte bitte, dass Raupen äußerst empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Wasche dir gründlich die Hände, bevor du die Raupen berührst oder Arbeiten an ihren Behältern durchführst, um tödliche Verunreinigungen zu vermeiden.
Du hast die Anleitung verloren und weißt nicht, wo du sie findest? Hier kannst du sie herunterladen: Anleitung herunterladen.
Keine Sorge: In den ersten Tagen benötigen die Raupen keine Pflege.
Lies die Anleitung aufmerksam durch und stelle die Petrischale mit den Raupen an einen geeigneten Ort: möglichst gleichmäßige 20–30 °C, natürliches, indirektes Licht und keine Zugluft.
Gib ihnen drei Tage nach ihrer Ankunft frisches Futter.
Keine Sorge: Diese Raupen bewegen sich in allen Larvenstadien nur so viel wie nötig, vor allem zum Fressen. Während der Häutung können sie bis zu zwei Tage stillhalten, ohne zu fressen.
Anfangs ist etwas Kondenswasser in der Petrischale normal. Es entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen innen und außen und verschwindet meist, sobald sich die Temperaturen angeglichen haben. Bilden sich richtige Tropfen, öffne die Schale und trockne sie vorsichtig mit sauberem Papier. Entsteht mehrere Tage hintereinander Kondenswasser, stelle die Schale an einen Ort mit gleichmäßigerer Temperatur oder weiter weg von kalter Zugluft.

Sind sie drei Tage nach der Ankunft noch nicht so lang, gib ihnen frisches Futter und entferne die Reste des alten Futters.
Die Raupen können in der Petrischale bleiben und in die Kuppel umgesetzt werden, sobald sie die angegebene Größe erreicht haben.
Das Foto zeigt eine Raupe mit der typischen Färbung des fünften Larvenstadiums, die in die Kuppel umgesetzt werden kann.
Sind die Raupen drei Tage nach Erhalt noch keine 3 cm lang, gib ihnen frisches Futter. Beginne mit einer kleinen Menge, da sie anfangs wenig fressen, und gib bei Bedarf etwas nach. Füge nach ungefähr drei Tagen frisches Futter hinzu und entferne die alten Reste. Der genaue Zeitpunkt ist nicht entscheidend: Wie lange das Futter hält und wie viel die Raupen fressen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist, dass sie immer feuchtes und kein trockenes oder übermäßig altes Futter haben. Verbrauche nicht gleich das gesamte Futter: Es muss bis zum Ende ihres Wachstums reichen.
Die Reinigung der Raupenbehälter von Kot ist besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit wichtig. Zu häufiges Reinigen kann die Raupen jedoch unnötig stören.
Wir empfehlen, den Raupenkot beim Futterwechsel zu entfernen. Bei übermäßiger Feuchtigkeit oder Schimmelbildung solltest du früher reinigen.
Keine Sorge: Das ist die Nackengabel, auch Osmeterium genannt. Dieses gegabelte Abwehrorgan stülpt die Raupe bei Gefahr oder zur Abschreckung anderer Raupen aus. Es verströmt einen stechenden, an Fenchel erinnernden Geruch.
Ist eine Raupe deutlich verschrumpelt, eingefallen und liegt auf der Seite, ist sie höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Mache trotzdem ein Foto, falls du unsere Hilfe benötigst.
Entferne die Raupe in diesem Fall vorsichtig aus dem Behälter.

Das ist normal! Sie steht vor ihrer letzten und aufwendigsten Häutung, bei der sie zur Puppe wird. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du einen selbst gesponnenen Seidengürtel, mit dem sie sich am Halter befestigt hat. Störe die Raupen in dieser Phase auf keinen Fall.
Das Foto zeigt eine Raupe kurz vor der Verpuppung.
Löst sie sich versehentlich vom Halter, lass sie am besten so liegen und vermeide weiteres Anfassen.
Berühre frisch gebildete Puppen frühestens 3–4 Tage nach der Verpuppung.

Warte nach der Verpuppung vier Tage, bevor du die Puppen ablöst, um Schäden zu vermeiden. Löse sie vorsichtig von der Kuppel oder den Zahnstochern. Manchmal geht es leichter, wenn du das Seidenpolster und den Seidengürtel zusammen mit der Puppe abnimmst. Setze jede Puppe mit dem schmaleren Ende nach unten in eine Tasche ihres Halters. Der Kopf muss nach oben, der Rücken zur Innenseite der Box zeigen. Die obere Hälfte muss aus der Tasche herausragen, damit sich der schlüpfende Schmetterling festhalten und seine Flügel richtig entfalten kann. Das zugehörige Foto zeigt ein Beispiel.
Haben sich die Puppen vor einem Monat gebildet und sind noch keine Schmetterlinge geschlüpft, befinden sie sich möglicherweise in einer Überwinterungsruhe. Veränderungen der Temperatur und der Tageslänge können die Entwicklung der Raupen beeinflussen.
Wie halte ich die Puppen am Leben?
Stelle möglichst die Bedingungen wieder her, unter denen sich die Raupen vor der Verpuppung entwickelt haben. Du kannst die Puppen draußen an einem natürlich beleuchteten, vor direkter Sonne, Wasser und Wind geschützten Ort aufstellen. Alternativ kannst du sie in den Kühlschrank legen, um geeignete Außentemperaturen nachzubilden.
Nach vier Monaten Kälte kommen die Puppen bei Zimmertemperatur in die Schlupfbox. Setze sie in den Stoffhalter, damit sich die schlüpfenden Schmetterlinge festhalten und ihre Flügel richtig entfalten können.
Meist liegt das an einer falschen Positionierung im Stoffhalter.
Greife in diesem Fall sofort ein und befreie den Schmetterling, indem du die Puppenhülle vorsichtig von Körper oder Flügeln löst, ohne ihn zu verletzen.
Schmetterlinge haben nur ein kurzes Zeitfenster von etwa zehn Minuten, in dem die Flügel noch elastisch sind und entfaltet werden können. Anschließend wird Hämolymphe in die Flügel gepumpt, und sie trocknen in ihrer eingenommenen Position.
Bleiben die Flügel verformt, empfehlen wir trotzdem, den Schmetterling auf einen blühenden Strauch zu setzen, wo er Nahrung und Schutz finden kann.
Bei schlechtem Wetter kannst du das Freilassen verschieben und die Schmetterlinge noch 1–2 Tage in der kleinen Box lassen. Halte sie dabei kühl (unter 18 °C) und dunkel.
Jeder Kontakt mit Insektiziden, auch kurz oder versehentlich, kann für die Raupen tödlich sein. Wir raten deshalb davon ab, während der Aufzucht Insektizide zu verwenden.
Wenn deine Haustiere mit Mitteln gegen Parasiten behandelt wurden, beachte bitte, dass Raupen äußerst empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Wasche dir gründlich die Hände, bevor du die Raupen berührst oder Arbeiten an ihren Behältern durchführst, um tödliche Verunreinigungen zu vermeiden.
Du hast die Anleitung verloren und weißt nicht, wo du sie findest? Hier kannst du sie herunterladen: Anleitung herunterladen.
Keine Sorge: Seidenraupen halten normalerweise zeitweise still, besonders während der Häutung. In dieser Phase können sie bis zu zwei Tage unbeweglich bleiben, ohne zu fressen.
Anfangs ist etwas Kondenswasser in der Petrischale normal. Es entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen innen und außen und verschwindet meist, sobald sich die Temperaturen angeglichen haben. Bilden sich richtige Tropfen, öffne die Schale und trockne sie vorsichtig mit sauberem Papier. Entsteht mehrere Tage hintereinander Kondenswasser, stelle die Schale an einen Ort mit gleichmäßigerer Temperatur oder weiter weg von kalter Zugluft.
Solange die Seidenraupen das Futter in der Petrischale noch nicht vollständig gefressen haben, benötigen sie weder zusätzliches Futter noch einen größeren Behälter.
Kontrolliere sie täglich und entferne ihren Kot jeden zweiten Tag. Entferne gegebenenfalls Schimmel. Ist das Futter trocken geworden, bereite frisches Futter zu und gib es den Seidenraupen.
In manchen Gegenden sind Maulbeerbäume so stark mit Schwermetallen und Pestiziden belastet, dass ihre Blätter für Seidenraupen äußerst giftig sein können.
Wenn du die Seidenraupen mit Maulbeerblättern fütterst, können wir ihre ordnungsgemäße Entwicklung bis zum erwachsenen Falter, also bis zu dessen Schlupf aus dem Kokon, nicht garantieren.
Für dieses Aufsteigen zur Kokonbildung müssen die Seidenraupen das fünfte Larvenstadium erreicht haben. Die nötige Größe erreichen sie meist innerhalb von drei Wochen.
Zwei Merkmale helfen bei der Unterscheidung:
Seidenspinner sind das Ergebnis jahrtausendelanger Zucht durch den Menschen und könnten in freier Natur nicht überleben. Nach dem Schlupf aus dem Kokon paaren sie sich, und die Weibchen legen Eier. Einige Tage später endet ihr Lebenszyklus auf natürliche Weise, sobald ihre Energiereserven aufgebraucht sind.
Die Farbveränderung zeigt, dass sich die Embryonen bis zu einem Zwischenstadium entwickelt haben.
Sobald die Eier blaugrau sind, können sie im Kühlschrank mindestens sechs Monate aufbewahrt werden.
Bringt man die Eier wieder auf Zimmertemperatur, schlüpfen die Seidenraupen nach ungefähr zehn Tagen, und ein neuer Lebenszyklus kann beginnen.
Jeder Kontakt mit Insektiziden, auch kurz oder versehentlich, kann für die Seidenraupen tödlich sein. Wir raten deshalb davon ab, während der Aufzucht Insektizide zu verwenden.
Wenn deine Haustiere mit Mitteln gegen Parasiten behandelt wurden, beachte bitte, dass Seidenraupen äußerst empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Wasche dir gründlich die Hände, bevor du die Seidenraupen berührst oder Arbeiten an ihren Behältern durchführst, um tödliche Verunreinigungen zu vermeiden.
Du hast die Anleitung verloren und weißt nicht, wo du sie findest? Hier kannst du sie herunterladen: Anleitung herunterladen.
Jetzt kannst du dein Kit einrichten! Stelle die Transportverpackung aus Karton etwa zehn Minuten in den Kühlschrank, damit sich die Grillen beim Umsetzen nicht verletzen. Sie werden dadurch ruhiger und lassen sich leichter in ihr neues Terrarium setzen. Wirkt ein Tier unbeweglich, setze es trotzdem ins warme Terrarium bei etwa 20–25 °C und beobachte es ungefähr eine Stunde lang. Innerhalb dieser Zeit sollte es wieder aktiv werden.
Das ist anfangs normal. Sie müssen sich erst eingewöhnen und mit ihrem neuen Zuhause vertraut werden. Da sie überwiegend nachtaktiv sind, bewegen sie sich tagsüber weniger und suchen Schutz vor dem Licht.
Grillen gehen sehr sparsam mit Energie um und brauchen deshalb nur wenig Futter. Die Wasserperlen müssen dagegen häufig erneuert werden. Als überwiegend nachtaktive Tiere fressen sie meist nachts.
Das Zirpen ist ein Merkmal ausgewachsener Männchen. Es dient der Kommunikation innerhalb derselben Art, wobei unterschiedliche Tonfrequenzen erzeugt werden.
Wie in der Natur hören sie sofort auf zu zirpen, wenn sie sich gestört fühlen.
Das ist anfangs normal. Sobald sie sich an ihre Umgebung gewöhnt haben, beginnen sie regelmäßig zu zirpen.
Die Zirphäufigkeit hängt von der Umgebungstemperatur ab: Je wärmer es ist, desto häufiger zirpen die Grillen. Die Tonhöhe hängt von ihrer Körpergröße ab: Größere Tiere erzeugen tiefere Töne.
Beim Heimchen sind Körper und Kopf gelblich braun mit schwarzen Flecken und Bändern. Die Körperlänge beträgt etwa 16–21 mm. Die langen Hinterflügel ragen über die deutlich festeren Vorderflügel hinaus.
Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Weibchen besitzen jedoch einen etwa 10–15 mm langen, braunschwarzen Legebohrer, der von zwei Anhängen flankiert wird.
Außerdem sind die Vorderflügel der Männchen kürzer als die der Weibchen. Ihre vergrößerten Schrillkanten sind an der Lauterzeugung beteiligt.
Alle mit dem Kit gelieferten Grillen sind männlich.
Ja, lass deiner Fantasie freien Lauf! Du kannst Gryllo mit zusätzlichen Einrichtungsmaterialien nach deinem Geschmack gestalten. Verwende ausschließlich ungiftige Materialien. Von lebenden Pflanzen raten wir ab, da sie Bakterien einschleppen und von den Grillen gefressen werden können.
Bleibt eine Grille unbeweglich, lebt sie höchstwahrscheinlich nicht mehr. Entferne sie so bald wie möglich aus dem Terrarium.
Kein Problem: Wenn du für ein paar Tage weg bist, müssen die Grillen genügend Wasser und Futter haben.
Gib im Zweifel eine zusätzliche Wasserperle hinzu, damit sie bis zu deiner Rückkehr ausreichend mit Wasser versorgt sind.
Entwischt beim Reinigen oder Füttern eine Grille, brauchst du dir keine Sorgen zu machen: Diese Art lässt sich relativ leicht wieder einfangen.
Gelingt das nicht, stellt ein einzelnes Tier im Haus kein Befallsproblem dar und ist weder für Menschen noch für andere Tiere gefährlich.
Jeder Kontakt mit Insektiziden, auch kurz oder versehentlich, kann für die Grillen tödlich sein. Wir raten deshalb davon ab, während der Aufzucht Insektizide zu verwenden.
Wenn deine Haustiere mit Mitteln gegen Parasiten behandelt wurden, beachte bitte, dass Grillen äußerst empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Wasche dir gründlich die Hände, bevor du die Grillen berührst oder Arbeiten an ihren Behältern durchführst, um tödliche Verunreinigungen zu vermeiden.
Du hast die Anleitung verloren und weißt nicht, wo du sie findest? Hier kannst du sie herunterladen: Anleitung herunterladen.
Bis zu einer Länge von 3 cm benötigen die Raupen keine Pflege.
Lies die Anleitung aufmerksam durch und stelle die Petrischale mit den Raupen an einen geeigneten Ort: möglichst gleichmäßige 18–27 °C, natürliches, indirektes Licht und keine Zugluft.
Setze sie drei Tage nach ihrer Ankunft mit frischem Futter in die Aufzuchtkuppel um.
Keine Sorge, sie sind nicht tot! Es ist normal, dass Raupen zeitweise stillhalten. Während der Häutung können sie bis zu zwölf Stunden unbeweglich bleiben, ohne zu fressen. Woran erkenne ich eine Häutung? Neben der Bewegungslosigkeit ist ein heller Streifen zwischen Kopf und Brustabschnitt ein weiteres Merkmal.
Das ist Seide, die die Raupen selbst erzeugen. Sie verbessert den Halt an den Wänden und erleichtert ihnen die Fortbewegung.
Anfangs ist etwas Kondenswasser in der Petrischale normal. Es entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen innen und außen und verschwindet meist, sobald sich die Temperaturen angeglichen haben. Bilden sich richtige Tropfen, öffne die Schale und trockne sie vorsichtig mit sauberem Papier. Entsteht mehrere Tage hintereinander Kondenswasser, stelle die Schale an einen Ort mit gleichmäßigerer Temperatur oder weiter weg von kalter Zugluft.
Sind die Raupen drei Tage nach ihrer Ankunft noch nicht so lang, setze sie trotzdem in die Aufzuchtkuppel um und gib ihnen frisches Futter.
Die Raupen im VanessaKit bewegen sich sehr schnell. Lass sie beim Umsetzen nicht unbeaufsichtigt.
Die Raupen müssen immer feuchtes Futter zur Verfügung haben. Ersetze es ungefähr jeden zweiten Tag.
Die Reinigung der Raupenbehälter von Kot ist besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit wichtig. Zu häufiges Reinigen kann die Raupen jedoch unnötig stören.
Wir empfehlen, den Raupenkot beim Futterwechsel zu entfernen. Bei übermäßiger Feuchtigkeit oder Schimmelbildung solltest du früher reinigen.
Ist eine Raupe deutlich verschrumpelt und liegt auf der Seite, ist sie höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Mache trotzdem ein Foto, falls du unsere Hilfe benötigst.
Entferne die Raupe in diesem Fall vorsichtig aus dem Behälter.
Nach ungefähr zehn Tagen, je nach Temperatur, befestigt sich die Raupe am Deckel der Kuppel, stellt das Fressen ein und beginnt ihre letzte Häutung, bei der sie zur Puppe wird.
Die Puppe hängt kopfüber an einem Seidenpolster. Mikroskopisch kleine Häkchen am hinteren Ende des Hinterleibs halten sie daran fest. Berühre frisch gebildete Puppen frühestens 2–3 Tage nach der Verpuppung.
Warte drei Tage nach der Verpuppung, bevor du die Puppen ablöst. Fasse jede Puppe vorsichtig möglichst nah an der Befestigungsstelle an und ziehe sie behutsam ab.
Eventuelle befestigende Seidenfäden kannst du mit einer kleinen Nagelschere durchtrennen.
Setze jede Puppe mit dem schmaleren Ende, dem „Schwanz“, nach unten in eine Tasche des Stoffhalters. Seitliches Einschieben erleichtert das Einsetzen. Achte darauf, dass die obere Hälfte aus der Tasche herausragt.
Ja, das ist völlig normal! Es zeigt, dass die Puppen leben. Die Bewegung ist eine natürliche Abwehrreaktion.
Es handelt sich um Hämolymphe, die Körperflüssigkeit im Kreislaufsystem der Insekten. Raupen können sich bei der Verpuppung verletzen.
Ein Schlupf des Schmetterlings ist trotzdem noch möglich. Setze die Puppe daher dennoch in die Schlupfbox und achte darauf, sie nicht weiter zu verletzen.
Keine Sorge, das ist kein Blut! Nach dem Schlupf geben Schmetterlinge eine rote Flüssigkeit ab, das sogenannte Mekonium. Es enthält Stoffwechselabfälle, die sich während des Puppenstadiums angesammelt haben.
Meist liegt das an einer falschen Positionierung im Stoffhalter (siehe Frage 10 oder Schritt 4 der Anleitung).
Greife in diesem Fall sofort ein und befreie den Schmetterling, indem du die Puppenhülle vorsichtig von Körper oder Flügeln löst, ohne ihn zu verletzen.
Schmetterlinge haben nur ein kurzes Zeitfenster von etwa zehn Minuten, in dem die Flügel noch elastisch sind und entfaltet werden können. Anschließend wird Hämolymphe in die Flügel gepumpt, und sie trocknen in ihrer eingenommenen Position.
Bleiben die Flügel verformt, empfehlen wir trotzdem, den Schmetterling auf einen blühenden Strauch zu setzen, wo er Nahrung und Schutz finden kann.
Bei schlechtem Wetter kannst du das Freilassen verschieben und die Schmetterlinge noch 1–2 Tage in der kleinen Box lassen. Halte sie dabei kühl (unter 18 °C) und dunkel.
Jeder Kontakt mit Insektiziden, auch kurz oder versehentlich, kann für die Raupen tödlich sein. Wir raten deshalb davon ab, während der Aufzucht Insektizide zu verwenden.
Wenn deine Haustiere mit Mitteln gegen Parasiten behandelt wurden, beachte bitte, dass Raupen äußerst empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Wasche dir gründlich die Hände, bevor du die Raupen berührst oder Arbeiten an ihren Behältern durchführst, um tödliche Verunreinigungen zu vermeiden.
